| 17. September 2003
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FH Goslar
Der Hintergrund. In den Haushaltsberatungen der Stadt Goslar für die Haushalte 2003/04 wurde die Wohnraumversorgung der Studierenden ausgeklammert. Geplant wird jedoch die Schaffung von rund 100 Wohnheimplätzen. Die Konsequenz ist, dass die Mehrheit der Studierenden entweder teureren Wohnraum in der Stadt anzumieten hat oder aber einpendelt.
Daraus ergibt sich für die Bewertung der Kaufkraft folgendes: In die Berechnung können nun nur die 100 Studierenden des Wohnheims eingerechnet werden, sowie solche die sich Wohnraum anderweitig in der Stadt angemietet haben.
Bei ersteren kann ein Wert abzüglich der kostengünstigen Wohnheimmiete angesetzt werden. Bei der anderen Gruppe ist ein Wert abzüglich des Wertes für eine Ein- bis Zwei-Zimmerwohnung in Goslar sowie des Internetanschlusses anzusetzen. Weiterhin ist damit zu rechnen, und dies ist in Goslar bei der Berechnung des Wohnraumes offenkundig ebenfalls angesetzt worden, dass eine Vielzahl von Studierenden pendeln wird.
Insgesamt ist somit die finanzielle Grundbelastung der Studenten hoch. Hinzu kommen erforderliche Ausgaben für das Studium und weitere Lebenshaltungsausgaben.
Die Effekte für die Kaufkraft liegen daher, für jeden nachrechenbar unter den angesetzten Erwartungen der Kommune.
Es sei denn, der Luftwaffenstandort Goslar stellt Zeltbahnen aus Altbeständen zur Verfügung, so dass die Studierenden auf dem FH-Gelände zelten können, - (Viele männliche Studenten dürften durch ihre Bundeswehr-Dienstzeit in diesem Bereich bereits einschlägige Erfahrung haben.) - um so das eingesparte Geld in der Einkaufsmetropole Goslar auszugeben. Die Stadt wird es freuen und wir überlegen uns, ob wir im Adversario-Shop entsprechende Zeltbahnen zum Selbstkostenpreis anbieten.
Der Standort Goslar ist also fuer alle Beteiligten ein echtes Schnaeppchen.





