| 31. Oktober 2009
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Jugendmedienschutz
Pro-Ana-Angebote im Internet. Essstörungen wie Anorexie und Bulimie zählen zu den häufigsten chronischen Krankheiten bei Jugendlichen. Die Zahl der Betroffenen wächst stetig und sie werden immer jünger. Es sind vor allem junge Mädchen zwischen 14 und 18 Jahren, die an Magersucht leiden. Mit ihrem krankhaften Essverhalten schädigen sie nicht nur ihre Gesundheit, sondern spielen mit ihrem Leben: Rund zehn bis fünfzehn Prozent der Betroffenen sterben.
80 Prozent der Angebote sind jugendgefährdend. jugendschutz.net beobachtet kontinuierlich Pro-Ana- und Pro-Mia-Sites im Internet und hat in den vergangenen Jahren 650 solcher Angebote auf ihre Jugendschutzrelevanz überprüft. Dabei handelt es sich vor allem um Blogs, Foren und Web 2.0-Angebote wie Videoplattformen und Soziale Netzwerke. Die Mehrheit der gesichteten Angebote, rund 80 Prozent, verstieß gegen den Jugendschutz, weil sie Essstörungen propagierten.




